Welche Faktoren bestimmen das Raumklima?

Je besser das Raumklima, desto wohler und behaglicher fühlt sich der Mensch. Auch wenn wir in unserer Freizeit oft an die frische Luft gehen um eben diese in unsere Lungen zu pumpen, es ersetzt kein optimales Raumklima. Das Raumklima ist existenziell, es bestimmt über unsere Gesundheit und unser Leistungsvermögen. Doch welche Faktoren spielen beim Raumklima eine Rolle?

Faktor 1: Die Raumtemperatur

Eine optimale Raumtemperatur wird nicht direkt wahrgenommen, man fühlt sich einfach angenehm wohl und behaglich. Wohingegen man sofort Unbehagen spürt wenn es zu heiß oder zu kalt ist. Auch wenn jeder ein unterschiedliches Temperaturempfinden hat, bei der idealen Raumtemperatur sind sich meistens alle einig. Diese sollte in den Wohnräumen bei 20°C liegen, in Kinderzimmer bei 20°C bis 22 °C und in Schlafzimmern bei ca. 16°C bis 18°C.

Faktor 2: Die Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit spielt mitunter eine größere Rolle als die Raumtemperatur. Das liegt daran, dass eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit nicht nur gesundheitsschädlich für Mensch ist, sondern auch die Bausubstanz erheblich angreifen kann. Lüftet man nach dem Duschen beispielsweise nicht ordentlich, so setzt sich das Kondenswasser ab und zieht in die Wände, daraus folgt dann in den meisten Fällen Schimmelbildung. In den Wohn- und Schlafräumen sollte eine Luftfeuchtigkeit von 40 – 60 % nicht über- oder unterschritten werden, in Küche und Bad darf sie bei 50 – 60 % liegen.

Faktor 3: Die Raumluft

Betritt man einen Raum, in dem vorher eine stundenlange Besprechung mit mehreren Personen stattgefunden hat, strömt einem sprichwörtlich die verbrauchte Luft entgegen. Schlimmer wird es, wenn die Luft auch noch mit Schadstoffen belastet ist. Saubere Luft setzt sich zusammen aus etwa 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff sowie 0,03 % Kohlendioxid und 0,93 % Edelgasen. Diese Zusammenstellung ändert sich jedoch, sobald Menschen, Tiere, Pflanzen und Gegenstände in einer Wohnung sind.

Fragen & Antworten zum Raumklima