Luftbefeuchter

Ein optimales Raumklima ist essenziell für die Gesundheit des Menschen. Auch wenn ein schlechtes Raumklima oft banalisiert wird, es hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit und sollte stets mit geeigneten Geräten zur Überprüfung des Raumklimas kontrolliert werden. Weist das Raumklima Schwachstellen auf, wie zum Beispiel zu trockene Luft im Winter, so können Luftbefeuchter Abhilfe schaffen.



Wie funktioniert ein Luftbefeuchter?

Es gibt 3 verschiedene Arten von Luftbefeuchtern:

(1) Dampfluftbefeuchter, er bringt das Wasser aus dem Wassertank zum Kochen und gibt ihn in die Raumluft ab. Dabei hat er eine hohe Befeuchtigungsleistung, die sich allerdings auch auf die Energiekosten niederschlägt. Positiv zu sehen ist, dass durch das siedende Wasser Keime abgetötet und nicht in die Raumluft abgegeben werden, jedoch sollte man das Gerät mit Bedacht platzieren, da sich bei ungünstigem Standort Kondensat-Niederschlag bilden kann.

(2) Verdunster, sie verteilen das Wasser mit Hilfe von rotierenden Lamellen oder Filtermatten über eine große Fläche. Der Energieverbrauch ist hier dank schwacher bis mittlerer Befeuchtigungsleistung gering, erfordert jedoch eine regelmäßige Reinigung bzw. Desinfektionsmittel im Wasser um Keime abzutöten die sonst in die Raumluft gelangen.

(3) Zerstäuber, die älteste Variante der elektrischen Luftbefeuchtung bei der feine Wassertröpfchen durch eine rotierende Scheibe in die Raumluft abgegeben werden. Auch sie haben einen niedrigen Energieverbrauch, jedoch kann es auch hier zu Kondensat-Niederschlägen in der Nähe des Gerätes kommen. Heute wird vorwiegend mit Ultraschall zerstäubt. Vorratsbehälter müssen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden um Keimbildung zu vermeiden.

Alternativen zu elektrischen Luftbefeuchtern

Sollte die Luftfeuchtigkeit im Raum unter 40 % fallen, kann man sich auch mit Haushaltsmitteln weiterhelfen. Hier empfiehlt es sich zum Beispiel, einen Wäscheständer mit nasser Wäsche oder ein paar nassen Handtüchern direkt vor der Heizung aufzustellen. Außerdem verbessern Zimmerpflanzen das Raumklima enorm und sollten in keinem geschlossenen Raum fehlen.



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