Wie viel Luftfeuchtigkeit hat ein gutes Raumklima?

Das optimale Raumklima zu erreichen hÀngt von verschiedenen Faktoren ab. Ein ganz wichtiger Faktor dabei ist die richtige Luftfeuchtigkeit in den verschiedenen Zimmern. Dabei ist die optimale Luftfeuchtigkeit nicht in jedem Raum gleich. In diesem Beitrag erklÀren wir die Begriffe absolute und relative Luftfeuchte und klÀren auf, wie hoch denn nun die optimale Luftfeuchtigkeit sein sollte.



Absolute und relative Luftfeuchtigkeit

Der allgemeine Begriff Luftfeuchtigkeit oder kurz Luftfeuchte definiert den Anteil an Wasserdampf an der Luft. Um ihn genauer bestimmen zu können, wird er in absolute und relative Luftfeuchtigkeit unterteilt. Unter absoluter Luftfeuchte versteckt sich die Menge an Wasser (in Gramm) in einem Kubikmeter Luft. Bei der relativen Luftfeuchtigkeit wird es etwas komplizierter, sie gibt an welche Menge an Wasserdampf des max. mögl. aktuell in der Luft ist. Die Menge an vorhandenem Wasserdampf ist dabei von der Umgebungstemperatur abhĂ€ngig, dabei kann kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft. Heißt also, je wĂ€rmer desto höher die relative Luftfeuchtigkeit.

Die optimale Luftfeuchtigkeit

Zur Messung der Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich ein haushaltsĂŒbliches Hydrometer. Bei der Angabe zur idealen Luftfeuchtigkeit gibt es keine genaue Zahl, sondern immer einen „von bis“ Rahmen. Es ist eine in Prozent angegebene Spanne, die unbedenklich ist fĂŒr die Gesundheit und die Bausubstanz der betreffenden InnenrĂ€ume. Grob gesagt wird eine relative Luftfeucht von 50 % als optimal angesehen. Da das Raumklima in verschiedenen RĂ€umen von wiederum verschiedenen Gegebenheiten und Faktoren abhĂ€ngig ist, variiert dort auch die Luftfeuchtigkeit. In Wohn- / Arbeits- / Schlaf- und Kinderzimmer sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % betragen. Bei KĂŒche und Bad hingegen wird eine relative Luftfeuchte von 50 bis 70 % als optimal fĂŒr das Raumklima angesehen.

Fragen & Antworten zum Raumklima